il-Mument, Sun.14 November 1999

Greifbarer wissenschaftlicher Beweis benötigt

Übersetzung des Artikels vom 14. November 1999

Man würde normalerweise erwarten, dass Enthüllungen ähnlich jenen, die von Hubert Zeitlmair behauptet wurden, hinsichtlich der Unterwasserstrukturen, die er zu einem MegalithTempel interpretiert,  von greifbarem wissenschaftlichem Beweisen erhärtet werden. Ruben Grima schrieb, daß seiner Meinung nach kein Beweis von Zeitlmair erbracht wurde, um seine Hypothese zu erhärten. Er gab auch an, dass, seiner Meinung, nach der ganze Fall von den Medien verhältnismäßig übertrieben dargestellt worden ist. Den il-Mument inzwischen erhaltenen Information zufolge erforscht die Museums-Abteilung die Berichte, die diese Örtlichkeit betreffen, die östlich von Malta gelegen ist. Anzeichen von schlechtem Wetter in dieser Woche haben die Untersuchungen jedoch behindert. Recherchen von Il-Mument zeigen, daß die Museums-Abteilung die ersten Bemühungen für ein Engagement , die diesen Bericht betreffen, eher negativ sind. Es ist immer noch nicht klar, ob die Museums-Abteilung überhaupt weitere Inspektionen an der Stätte des Unterwassertempels durchführen wird, oder ob Zeitlmair mit irgendeiner anderen Art von Beweis für diese Struktur und seiner Theorien herauskommen wird.

Die Entdeckung von Zeitlmair wurde vor zwei Wochen von il-Mument enthüllt, und ein Film des Unterwassertempels wurde im Net-Fernsehen gezeigt. Zum gleichen Zeitpunkt wurden verschiedene Fotos in der Zeitung In-Nazzjon veröffentlicht. Weiter können Informationen und Fotos auch im Internet gefunden werden. Diese Unterwasserstelle wurde am 13. Juli 1999 um 10 Uhr vormittags gefunden und während einer Zusammenkunft der Interessengemeinschaft für Phänomene und Grenzwissenschaften in Augsburg, Deutschland, bekannt gemacht.

In dieser Woche Il-Mument hat den Deutschen Hubert Zeitlmair nochmals interviewt, der bis jetzt noch immer für einen Termin mit dem Direktor des Museums wartet. Er hat sich aber zwischenzeitlich mit Minister Louis Galea getroffen, wo er Informationen und Details hinsichtlich der Lage des Tempels zusammen mit seinen Anmerkungen und seinen Gedanken präsentierte. Zeitlmair ist überzeugt, daß es sich bei den Strukturen um einen “Megalith-Tempel“ handelt und er ist weiterhin davon überzeugt. Er sagt, daß er von den Arbeiten und den Schriften von Zacheria Sitchin inspiriert wurde, und daß er wertvolle Informationen von Joseph s: Ellul, einem Akademiker der Archäologie von Zurrieq, während seiner Forschungen erhielt.

Joseph S. Ellul sagt, dass er seit 15 Jahren von der möglichen Existenz einer  Unterwasser Struktur gewußt habe, als er mit einem Taucher gesprochen hatte, der in diesem Gebiet tauchte. Neben diesen, Ellul hat ein altes Areal-Foto, in dem er behauptet, daß die Struktur gesehen werden könne. Hubert Zeitlmair verweist auch darauf, daß der Fund in den Kreisen der ausländischen Archäologen von Interesse erfüllt und positiven Reaktionen geprägt war, und er ist sich,  der, von der Museums-Abteilung eingenommenen Position voll bewußt. Der Fund hat nun auch das Interesse der örtlichen Gruppe von Archäologen gezündet, wie in ähnlichen Fällen schon passiert, die bemüht sind, das zu interpretieren, was sie in dem Video und den Fotos sahen.

Die archäologischen Akademiker erzählten Il-Mument, dass von dem, was sie sahen, nicht bestätigen können, ob der Tatbestand eines “Tempels“ gegeben ist oder nicht und das die ganze Angelegenheit weitere ernsthafte Untersuchung verdient. Andererseits sagten Taucher, die von unserer Zeitung interviewt wurden, daß der Film, den sie sahen, nichts außerordentliches zeigte, als dass sie, an anderen Stellen, in den verschiedensten Gegenden von Malta schon ähnliches gesehen haben.